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In Italien gibt es Artischocken und Artischocken. Und Artischocken. Carciofo Romanesco, Carciofo Violetto di Foggia, Carciofo Brindisino, nicht zu vergessen Violetto di Provenza, Castraure della Laguna und Precoce di Chioggia. Und dann ist da noch die Carciofo spinoso di Sardegna, der Superlativ der Artischocken, die Vielseitigste, die Schmackhafteste, die qualitativ Beste aller Sorten der Familie der cynara scolymus. Diese Vielfalt ist wiederum typisch für die italienische Lebensart: Jede Artischocke hat ihre eigene Aufgabe in dem großen Kochtheater Italiens.

Unsere Passion für Artischocken

Artischocken sind genügsame, diestelartige Staudenpflanzen, sie benötigen nicht viel. Einen gut entwässernden Boden und genügend Wasser. Beides gibt es reichlich in dem Gebiet vom Golfo di Palma, nicht weit von Cagliari. Hier fällt das Land in welligen Formen herab von den steileren Hängen bis hin zur Küste, es ist gezeichnet durch die buschigen silbergrauen Olivenbäume und das dunklere Grün der Macchia. Die Artischocken wachsen dankbar auf den reichhaltigen rotten Schwemmböden dieser Landschaft. Es gibt zwischen 100.000 und 200.000 dieser hübschen, außergewöhnlichen Pflanzen pro Hektar. Sie bestimmen mit ihren langen, sägeblatt-ähnlichen Blättern in silbergrau ebenso die Landschaft wie die Olivenbäume, die das Anbaugebiet säumen. Aus den dichten Blättern erheben sich in wechselnder Gleichförmigkeit die langen Stängel, auf denen die unverkennbaren Kugeln – capolini – der Carciofo spinoso di Sardegna sitzen. Die capolini sind recht klein und wie Kiefernzapfen zu einer Spitze geformt. In der Tat formt sich jedes der see-grünen, purpur-schattierten  Blätter – foglie – hin zu einem scharfen, goldenen Punkt – spinoso – einer Katzenkralle gleich. Wegen dieses spinoso ist es nicht einfach, mit der Artischocke umzugehen.

Unsere Passion für Artischocken

Artischocken sind gesund, sie enthalten Kalium, Kalzium, Magnesium, beachtlich viel Eisen, außerdem Kupfer, Mangan und Folsäure. Sie haben zudem ein Phenol, Cynarin genannt, das die Leberfunktion unterstützt und das Cholesterin senkt. Das Gemüse und seine pharmazeutischen Fähigkeiten wurden bereits von dem lateinischen Schreiber Varrone in seinem De Re Rustica erwähnt. Die Wirkstoffe der Artischocke beinhalten auch therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung von Diabetes und sorgen durch Flavonoide für weitere antitoxische und antibakterielle Wirkungen im gesamten Körper. Die wichtigsten Wirkstoffe sind hauptsächlich in den Blättern und dem Rhizom (Wurzelstamm) der Artischocke konzentriert. Es gibt Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten. Während die Carciofo spinoso di Sardegna delikater ist und sich perfekt für Gerichte bei Tisch eignet, ist die Violetto di foggia für die industrielle Verarbeitung besser geeignet. Bei dieser Artischocke ist der so genannte Bart – la barba – (wir bezeichnen es als Artischockenstroh) weniger stark ausgebildet und gerade das Herz – cuore – äußerst schmackhaft und aromatisch aromatisch.


Unsere Passion für Artischocken

 
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